Arjans Studie
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 06.08.2018 um 22:50
Beim Vereinsabend am 19. Juli vergnügte sich eine Runde von Vereinsmitgliedern mit dem Lösen von Studien. Dabei zeigte Arjan eine selbstkomponierte Aufgabe:


Weiß am Zug gewinnt
Arjan Smit, 2018

Kleine Warnung an die Leser, die sich daran versuchen möchten: Es ist ziemlich knifflig und die Lösung verzweigt sich in mehrere Varianten. In ca. einer Woche werde ich hier ein paar helfende Hinweise einfügen. Es folgen noch zwei leichtere Aufgaben, ebenfalls aus Arjans Knobelküche:


Weiß am Zug, Matt in 2 Zügen


Weiß am Zug, Matt in 5 Zügen
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Anmelden zum Saisonauftakttreffen und zum Eurode-Open
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 28.07.2018 um 17:05
Unser Saisonauftakttreffen findet an dem bei Versammlung ins Auge gefaßten Termin statt: Samstag, der 1. September. Dazu sind alle Vereinsmitglieder und ihre Lebensgefährten willkommen. Wir treffen uns wie im letzten Jahr im Grillhaus Robin in Straß (Beginn 19 Uhr). Anmeldungen nehme ich ab sofort entgegen, z.B. per E-Mail oder beim Vereinsabend. Bitte teilt mir spätestens am 23. August mit, ob ihr teilnehmt.

Das 7. Eurode-Open richten wir zusammen mit der Stichting Eurode 2000+, der SV Kerkrade und der SG Kohlscheid am 8. September aus. Dieses schöne Schnellschachturnier in der Abdij Rolduc solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Ich wünsche mir viele Teilnehmer, auch aus den eigenen Reihen. Anmelden kann man sich auf der Turnierseite https://svkerkrade.nl/EurodeOpen.html. Im Startgeld (10€, für Jugendliche unter 16 nur 5€) sind ein Getränk und ein belegtes Brötchen inbegriffen.
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Vellmarer Schachtage:Zu früh gefreut!
Geschrieben von Alfred Schmid am 16.07.2018 um 17:10
Auch das niedere Fußvolk kennt Sommerschach-Aktivitäten.Vom 12.-15.7. nahmen Brigitte und Fred an den 10. Vellmarer Schachtagen teil. Vellmar liegt im schönen Ahnatal direkt bei Kassel. Die geräumige Mehrzweckhalle des Ortsteils Frommershausen bot gute Spielbedingungen und der rührige Vellmarer Club organisierte ein schönes familienorientiertes Turnier. Gespielt wurde in 3 Klassen A, B und C. Wir spielten im C-Open in einem nur 18 Teilnehmer zählenden Feld von Spielern mit Elo oderDWZ unter 1200. Während es für die arg von ihrem Ischiasnerv geplagte Brigitte nur zu 2/7 und damit zum 16.Platz reichte, nahm ich in der 5.Runde dem bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter als erster einen halben Punkt ab und fand mich mit 3 Siegen und 2 Remisen auf Platz 2 des Tableaus. Offenbar versetzte mich dieser Umstand verfrüht ins Land der Träume, denn in Runde 6 und 7 vergeigte ich dann die guten Aussichten: erst in aussichtsreicher Stellung mit schwarz gegen den späteren Gesamtdritten, wo ich meinte, den "Sack zumachen" zu können, aber leider eine Kontermöglichkeit meines Gegners übersah. In der letzten Runde schaffte es dann ein wibbeliger Zehnjähriger, mich völlig aus der Konzentration zu bringen und nach zweimaligem Qualitätsverlust gab ich die kaputte Stellung auf. So reichte es mit 4/7 nur zum 7.Platz. Fazit:Erst nach der letzten Runde wird zusammengezählt! Dennoch haben wir dieses schöne Turnier für nächstes Jahr schon vorgemerkt.
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Doppelpartien
Geschrieben von Turnierleiter am 15.07.2018 um 14:39
Als letztes kleines Turnier im Rahmen der "summer specials" führten wir am letzten Vereinsabend (12.7.) ein Turnier mit 15-Minuten-Partien durch. Die Besonderheit bestand jedoch darin, dass man nicht eine, sondern zwei Partien gleichzeitig gegen den zugelosten Gener spielen musste. Jeder hatte also eine Weiß- und eine Schwarzpartie gleichzeitig vor sich (Doppelpartie). Insgesamt kam es zu fünf Runden Schweizer System, wo man in jeder Runde maximal zwei Punkte gewinnen konnte.
Diese Spielart erwies sich als sehr spannend, aber auch als sehr anstrengend, vielleicht als zu anstrengend für ein kleines Sommerturnier. Die Anforderungen an Kondition und Konzentration waren überraschend hoch. Aber letztlich dient auch das dem Training. Neun Spieler stellten sich der Herausforderung. Hier das Endergebnis, das ab dem 2. Platz nicht ganz ohne Überraschungen ist:
1. Ingo Meirick 7,5 - 2,5
2. Kevin Woll 7 - 3
3. Sascha Seibt 6,5 - 3,5
4. Mekki Samraoui 5,5 - 4,5
5. Hans-Jürgen Weyer 5 - 5
6. Walter Koch 4,5 - 5,4
7. Klaus Haverkamp 4 - 6
8. Abhinav Sinha 2 - 8
9. Ralf Dachwitz 1 - 9
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Tandemmeisterschaft: halbe Titelverteidigung
Geschrieben von Turnierleiter am 07.07.2018 um 15:28
Am letzten Vereinsabend (5.7.) stand die diesjährige Tandemmeisterschaft auf dem Programm. Insgesamt zehn Spieler traten zum ungewohnten Wettstreit an, darunter mit Christian und Christian zwei Neulinge. Philipp und Fred waren von den lärmenden Vorbereitungen erschreckt und entschlossen sich, das muntere Treiben aus der Ferne zu begleiten. Das Los entschied über die Zusammensetzung von fünf Mannschaften, die den Tandemregeln folgend in 5-Minutenpartien eine Hin- und eine Rückrunde bestritten.
Im letzten Jahr bildeten Ingo und ich die Siegermannschaft, doch diesmal traten wir in anderer Besetzung an. Schnell stellte sich heraus, dass ich auch in diesem Jahr mit neuem Partner zu einer Hürde wurde, die das normale Tandemvolk nicht bezwingen konnte. Elegant und zwingend rangen Kevin und ich jeden Widersacher nieder, als ob wir in unserem Leben nie etwas anderes getan hätten, als Tandem zu spielen. Schließlich sprang ein "zu Null"-Sieg heraus, der den völlig überraschten Kevin an meiner Seite auf das Siegertreppchen katapultierte. Für mich bedeutete der erneute Gewinn der Tandemmeisterschaft eine großartige Bestätigung, wurde ich doch noch im letzten Jahr vom damaligen Turnlierleiter Oliver als "tandemunerfahren" eingestuft. Hier das Ergebnis:
1. Hans-Jürgen Weyer / Kevin Woll 8 - 0
2. Alva Lafeld / Luca Bock 6 - 2
3. Ingo Meirick / Manuel Frohn 4 - 4
4. Sascha Seibt / Christian Quandel 1 - 7
4. Klaus Haverkamp / Christian Augustin 1 - 7
Somit gelang mir in neuer Besetzung eine "halbe" Titelverteidung, die von (fast) allen gebührend gefeiert und anerkannt wurde. Während alle großen Spaß hatten, das Geschehen lautstark kommentierten und ihre Partner anfeuerten, stand Ingo am Ende des Turniers einsam an der Seite. Im letzen Jahr noch als mein Partner Triumphator in der Tandemmeisterschaft, musste er sich diesmal eindeutig geschlagen geben. Diese Niederlage nagte an ihm, und während die meisten fröhlich nach Hause gingen, griff er sich den noch verbliebenen Luca und zwang ihn, an seiner Seite das Siegerduo herauszufordern. Doch Ingo, im Normalschach unbestritten unsere Nummer 1, musste auch mit neuem Partner die Überlegenheit von Kevin und mir anerkennen. Und so produzierte auch die diesjährige Tandemmeisterschaft glückliche und unglückliche Gesichter. Während die meisten nach dem Turnier, das viel Spaß gemacht hat, zufrieden nach Hause gingen, gab es jemanden, der mit schweren Gedanken aus dem Spielsaal in die Dunkelheit glitt.
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Donnerstagsaktivitäten
Geschrieben von Turnierleiter am 30.06.2018 um 18:47
An den letzten beiden Spielabenden fanden in unserem Schachverein ein "Sommerspecial" und die Ü50-Meisterschaft statt.
Am 21. Juni hieß es wie schon vor einem Jahr "Aufgaben lösen". Diesmal galt es, in knapp zwei Stunden 7 mehr oder weniger knifflige Schachaufgaben zu lösen. In zwei Gruppen zu je vier Spielern setzte man sich zusammen. Zum Beispiel eine einfache Stellung mit Turm und König gegen König: Matt in 6 Zügen. "Das ist doch einfach.", dachte wohl jeder. "Mit dem Turm mattzusetzen, werden wir wohl noch hinbekommen." Also wurde munter drauf los gezogen. Doch was mam auch anstellte, es war immer matt in 7! Erste Zweifel kamen auf. Ist die Stellung korrekt? Wirklich matt in 6 Zügen? Doch, ja, es gab ein Matt nach 6 Zügen! Probieren und Überlegen war angesagt. So fand jede Gruppe ein andere Aufgabe als besonders schwer. Doch am Ende hatten beide Gruppen nach viel grübeln, aber auch mit viel Spaß die Aufgaben gelöst. Mit einem kleinen Unterschied: Arjan, Luca, Sascha und Philipp waren etwas schneller als Ingo, Kevin, Christian und Fred. So erklärte der Turnierleiter kurzerhand die Arjan-Gruppe zum Gewinner auf Zeit. Diese vier dürfen sich nun "beste Schachaufgabenlösungsgruppe" nennen. Aber nur bis zum nächsten Mal, versteht sich.

Am Spielabend darauf (28.6.) stand die ü50-Meisterschaft auf dem Programm. Obwohl die über-50-Jährigen die größte Mitgliedsgruppe des Vereins darstellen, nahmen leider nur 5 Spieler die Herausforderung an: Hans-Jürgen Weyer (Titelverteidiger), Klaus Haverkamp, Philipp Lenemann, Fred Schmid und Hans Paas spielten ein Rundenturnier mit 15-Minutenpartien. Dabei kam es durchweg zu guten Partien, die jeder Vereinsschnellmeisterschaft gut zu Gesicht gestanden hätten. Es wurde überlegt und konzentriert gespielt. Der Zufall wollte es, dass die beiden Favoriten, Klaus und Hans-Jürgen, in der letzten Runde aufeinandertrafen. Beide waren bis dahin ohne Punktverlust. In einer spanischen Partie geriet Klaus immer mehr unter Druck und musste recht viel Zeit investieren. So gelang Hans-Jürgen ein schöner Sieg und gleichzeitig ohne Punktverlust die Titelverteidigung. Hans-Jürgen Weyer ist somit für ein weiteres Jahr ü-50-Meister, vor Klaus Haverkamp, Philipp Lenemann, Fred Schmid und Hans Paas.
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Sommerschach: 2nd Hersonissos Open International Chess Tournament
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 26.06.2018 um 14:23
Auch in diesem Jahr zog es mich zu schachlichen Sommeraktivitäten in eine Urlaubsregion. Die Wahl fiel auf das zweite offene Turnier in Hersonissos an der Nordküste Kretas. Die Turnierteilnahme war umrahmt von einem neuntägigen Urlaub im Hotel-Resort “Lyttos Beach“ mit geräumigen Zimmern, einer exzellenten Strandanlage, drei Restaurants mit fast unübersichtlicher Auswahl guter Speisen, drei Bars sowie Spa- und Sporteinrichtungen. Die Turniere (A- und B-Gruppe) wurden in einem großen, gut klimatisierten Saal im Keller des Hauptgebäudes ausgetragen, der sehr gute Spielbedingungen bot. Nachdem wir an den ersten beiden Tagen die Anlage erkundeten, kristallisierte sich für meine Reisegefährten Ute und Dirk und mich ein fester Tagesablauf heraus: Halb neun Frühstück, von 10 bis 13:15 Aufenthalt am Strand (Liegestühle in unmittelbarer Nähe der Strandbar), dann Mittagessen, kurze Siesta und um 16 Uhr die Schachpartie. Nach dem Abendessen begaben wir uns in die Haupt-Bar, wo man auch die Spiele der Putin-WM verfolgen konnte. Das Wetter war, nach einem Gewitter am Abend des Anreisetags, schön und warm. Zum Turnierverlauf: Die ersten beiden Runden – gegen ein 9-jähriges Mädchen (Elo 1137) mit Schwarz und den Turnierfavoriten GM Delchev (2556) mit Weiß – ließen jeweils einen klaren Ausgang erwarten, der sich auch ergab. Jedoch waren die Partien bis zum 13. bzw. 22. Zug ausgeglichen. In der dritten Runde geriet ich gegen einen taktisch aufmerksamen jungen Gegner in klaren Nachteil, konnte aber aufgrund dessen Zeitknappheit die Partie wenden. In Runde 4 besiegte ich ein 10-jähriges bulgarisches Talent. Es folgten zwei Unentschieden, bevor ich mich in Runde 7 aus unangenehmer Lage befreien und den vierten Sieg erzielen konnte. Dann mußte ich mich jedoch einem jungen norwegischen FM geschlagen geben und ging mit 5/8 in die Schlußrunde. Sowohl mein 14-jähriger Gegner mit Elo 1730, der im bisherigen Turnierverlauf eine Performance deutlich über 2000 gespielt hatte, als auch ich warteten auf gegnerische Fehler. Diese blieben aus und die Partie endete Remis im Turmendspiel. Läßt man den GM (Runde 2) und meinen Reisepartner Dirk (auf den ich in Runde 6 traf) außer Betracht, hatte ich sieben Gegner im Alter von 9 bis 21 Jahren, die im Durchschnitt 15 Jahre alt waren. Am Start waren Spieler aus 13 Nationen: GRE (51), NOR (6), BUL (4), GER (4), RUS (3), ENG (2), SWE (2) sowie je ein Vertreter aus BEL, KAZ, MDA, NED, POL, ROU. Dirk haderte mit seinem Schachglück, weil er zwei klare Siegstellungen sowie eine aussichtsreiche Stellung gegen den späteren Turniersieger zum Verlust verdarb. Turniersieger wurde der niederländische IM Theo Hommeles, der von der ersten bis zur letzten Runde in Führung lag, seit der 6. Runde allein, nach der letzten wieder geteilt mit IM Adair aus England. Die Organisatoren des Turniers, die bereits Erfahrung mit der Ausrichtung der europäischen Mannschaftsmeisterschaft 2017, großen Schülerturnieren und einer Turnierserie in Heraklion haben, möchten in den nächsten Jahren die Teilnehmerzahl und die Zahl der Nationen und Titelträger steigern und bitten daher die Teilnehmer darum, Hersonissos weiterzuempfehlen, was ich hiermit uneingeschränkt tue.

Endstand:
1. IM Theo Hommeles [NED], 7,5/9; +6=3
2. IM James Adair [ENG], 7,5; +7=1-1
3. GM Aleksander Delchev [BUL], 7; +6=2-1
18. Klaus Haverkamp [GER], 5,5; +4=3-2
26. Dirk Angermünde [GER], 5; +4=2-3

A-Gruppe mit 80 Teilnehmern, 9 Runden Schweizer System, 2 GM, 4 IM, 4 FM, 1 WGM. Turnierseite, Tabellen
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Sascha Dritter in Kerkrade
Geschrieben von Oliver Schreyer am 24.06.2018 um 11:35
Unser Heimkehrer Sascha ist ein exzellenter Schnellschach-Spieler, was er beim Alex-Vinken-Turnier in Kerkrade mit Platz 3 gegen starke Konkurrenz nachwies. Es siegte IM Matthias Roeder.
Endstand
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Schnellmeisterschaft beendet
Geschrieben von Turnierleiter am 16.06.2018 um 11:21
Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 14 Spielern ging am 7. Juni die diesjährige Vereinsschnellmeisterschaft zu Ende. Nach 4 von 5 Runden führte Ingo Meirick mit deutlichem Vorsprung die Gesamtwertung an. Doch aufgrund der großen Teilnehmerzahl war ein "Sturz" des Titelverteidigers theoretisch noch möglich. Hierzu hätte Verfolger Klaus Haverkamp mit 7 Plätzen Abstand zu Ingo die 5. und letzte Runde gewinnen müssen. Schon in der 1. Partie der 5. Runde - wir spielten 5 Partien, die nach Schweizer System ausgelost wurden - gab Ingo ein Remis gegen Kevin Woll ab, den man nie unterschätzen darf. Aber spannend um den Gesamtsieg wurde es nicht. Oliver Schreyer und nicht Klaus Haverkamp war an diesem Abend der Verfolger von Ingo. Beide gaben jeweils nur einen Punkt ab und gewannen die letzte Runde der Vereinsschnellmeisterschaft. Das bedeutete gleichzeitig, dass Ingo mit großem Abstand seinen Titel verteidigte und zum 6. Mal in Folge und zum 8. Mal insgesamt Vereinsschnellmeister wurde. Herzlichen Glückwunsch zum souveränen Titelgewinn. Hier das Ergebnis der 5. und letzten Runde der Vereinsschnellmeisterschaft 2017/2018. Der Gesamtstand und damit auch die Reihenfolge in der Meisterschaft findet sich auf der linken Spalte unter "SchnellVM".
1. Ingo Meirick 4 - 1
1. Oliver Schreyer 4 - 1
3. Erik Schreyer 3,5 - 1,5
3. Hans-Jürgen Weyer 3,5 - 1,5
5. Klaus Haverkamp 3 - 2
5. Luca Bock 3 - 2
7. Kevin Woll 2 - 3
7. Sascha Seibt 2 - 1
7. Anush Haroutiunian 2 - 3
7. Philipp Lenemann 2 - 3
7. Hans Paas 2 - 3
12. Brigitte Kurze 1,5 - 3,5
12. Fred Schmid 1,5 - 3,5
14. Frans Hodenius 1 - 4
Leider musste Sascha Seibt bereits nach der 3. Runde das Turnier verlassen. Dadurch kam es in den beiden letzten Runden zu einem spielfreien Teilnehmer. Dank gebührt wie so oft Oliver Schreyer, der sich der Auslosung annahm. Insgesamt erfreute sich diese Schnellmeisterschaft eines gestiegenen Interesses und über alle fünf Runden hinweg einer größeren Teilnehmerzahl als im Vorjahr. Turnierleitung und Vorstand sind´s daher sehr zufrieden. Erfreulich auch, dass mit Anush und Brigitte zwei Frauen fleißig mit dabei sind. Die Besonderheit dieser Art, die Schnell- und Blitzmeisterschaft auszuspielen, besteht darin, dass an jeweils fünf verschiedenen Spielabenden je eine Runde ausgetragen wird. Dadurch sind für die Endwertung zwar diejenigen benachteiligt, die an einer Runde nicht teilnehmen können. Dieser Modus hat aber den Vorteil, dass jeder Spieler zu jeder Runde einsteigen und den jeweils Führenden ein Bein stellen kann. Die Alternative zu der fünfrundigen Meisterschaft besteht darin, an einem einzigen Spielabend eine solche Meisterschaft auszutragen. Aber auch dann wird nicht jeder teilnehmen können, so dass die Unsicherheit, wer wann mitspielen kann oder fehlt, bestehen bleibt. Aus meiner Sicht haben sich die fünfrundigen Turniere bewährt, bieten sie doch anhaltende Spannung und gleichzeitig Gelegenheit zu munteren Turnierrunden.
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19. DEF-Cup: 4 weiße Westen
Geschrieben von Oliver Schreyer am 10.06.2018 um 20:09
Unser Jugendturnier, der "DEF-Cup" (ursprünglich D-E-F nach den alten Altersklassen, Name als "Marke" erhalten) ging heute in seine 19.Runde. Diesmal fanden 75 Jungen und Mädchen aus 15 Vereinen (und 3 Ländern) den Weg zum großen Saal des HOT Herzogenrath. An einem (fast schon zu) sonnigen Tag musste krankheitsbedingt die Verpflegungstheke neu besetzt werden, doch das Resultat war (wie immer) hervorragend (herzlichen Dank an Alva, Frau Günther und Frau Schmidt!). Das eingespielte Herzogenrather Turnierteam (Hans-Jürgen, Kevin, Klaus, Michael, Oliver und Arjan) sorgte für einen reibungslosen Ablauf und auch der Dank an die Auf- und Abbau-Helfer (Ingo, Manuel, Ralf, Erik und Luca) soll nicht vergessen werden.

Zum Turnier: Diesmal fand der DEF-Cup wieder in 4 Einzelturnieren (U8-U14) statt. Zwar waren U8 und U14 leider nur mit je 10 Teilnehmern besetzt, doch U10 und U12 bildeten mit 31 und 24 stattliche Gruppen. In allen Altersklassen gleich war jedoch die Dominanz der Sieger - viermal 7/7.
Die U8 sah mit Maximilian Ahn einen eindeutigen Sieger, doch dahinter ging es extrem spannend zu - 3 Spieler erzielten 5 Punkte und besiegten sich gegenseitig, so dass am Ende das Quentchen Buchholz-Glück entscheiden musste - zugunsten von Paul Maris Grehl aus Brauweiler vor Yichen Liu aus Eilendorf.
In der U10 verteidigte der hohe Favorit Midhulan Aravindan souverän seinen Titel vom Vorjahr. Klar auf dem zweiten Platz landete Anastasia Ahn (die Schwester des U8-Siegers) mit 5,5/7 - eine starke Leistung. Im Kampf um Platz 3 setzte sich per Buchholz-Wertung Matthias Heiligtag aus Würselen durch.
In der U12 verwies Parick Breitkopf aus Eynatten Vorjahressieger Sören Korr auf Rang 2. Alleiniger Dritter wurde Lukas Dietrich von den Schachfreunden Brand mit 5/7.
Die Altersklasse U14 hatte mit Alwin Mainka aus Eilendorf (heute einziger Vertreter seiner Schach-Familie) einen großen Favoriten und er wurde dieser Rolle auch gerecht. Lukas Potrafke aus Bergheim spielte ebenfalls ein starkes Turnier und gewann 6 Partien, was ihm den klaren zweiten Platz einbrachte. Dahinter zeigte Lam Phuc Doan, daß er die lange Anreise aus Rheinhausen gut verkraftet hatte.

Ein kleiner Wermutstropfen ist nur die Herzogenrather Bilanz - einzig Robin schaffte es zum Turnier und erspielte sich 2 Siege.

Die Top-Resultate (alle Ergebnisse links unter DEF-Cup).

U8
1. Maximilian Ahn (Rochade Eupen) 7.0 Punkte
2. Paul Maris Grehl (Rochade Brauweiler) 5.0
3. Yichen Liu (Arminia Eilendorf) 5.0
Bestes Mädchen U8: Avni Sharma (Aufwärts Aachen) 1.0
(10 Teilnehmer)

U10
1. Midhulan Aravindan (Rochade Eupen) 7.0
2. Anastasia Ahn (Rochade Eupen) 5.5
3. Matthias Heiligtag (SV Würselen) 5.0
Bestes Mädchen U10: Mathilde Alms (Arminia Eilendorf) 3.0
(31 Teilnehmer)

U12
1. Patrick Breitkopf (KSK Eynatten) 7.0
2. Sören Korr (Arminia Eilendorf) 5.5
3. Lukas Dietrich (SF Brand) 5.0
20. Robin Schmidt (SV Herzogenrath) 2.0
Bestes Mädchen U12: Ela Nur Durdagi (SF Baesweiler) 2.0
(24 TN)

U14
1. Alwin Mainka (Arminia Eilendorf) 7.0
2. Lukas Potrafke (Turm Bergheim) 6.0
3. Lam Phuc Doan (OSC Rheinhausen) 5.0
Bestes Mädchen U14: Emily Garbe (Schachfüchse Kempen)
(10 TN)


Blick auf die U10 und die Sieger U8; für größere Version Bild anklicken.
Vielen Dank an Raphael Sproten für die Bilder!


Presse-Echo: "Der große Raum im Obergeschoss des Jugendzentrums HOT war gut gefüllt. An langen Tischreihen saßen Kinder bis 14 Jahre, die sich altersklassengerecht im Schach maßen. Der Schachverein Herzogenrath, der die Veranstaltung zum 19. Mal organisierte, war gerne bereit, sein Jugendturnier in das integrative Konzept des Realize-Festivals einzubinden." (Aachener Nachrichten, 11.06.2018 )
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