Das erste Sommerturnier
Geschrieben von Turnierleiter am 05.06.2018 um 19:30
Am kommenden Donnerstag findet mit der letzten Runde der Vereinsschnellmeisterschaft die Saison 2017/2018 ihr Ende. Wie im letzten Jahr, nutzen wir die dadurch frei werdenden Donnerstage mit kleinen Turnieren, in denen wir etwas Neues ausprobieren wollen. Am letzten Vereinsabend (31. Mai) fand das erste der sogenannten Sommerturniere statt (obwohl noch Frühling). Zunächst bildeten wir zwei etwa gleich starke Gruppen. Diese wurden nicht gelost, sondern der Stärke nach gesetzt. Die beiden Gruppen spielten dann vier Partien gegeneinander (zweimal weiß, zweimal schwarz), wozu insgesamt eine Stunde pro Gruppe zur Verfügung stand. Beide Gruppen setzten eine Reihenfolge fest, in der die Spieler ihre Züge absolvierten. Die ersten Spieler beider Gruppen machten den ersten Zug, die zweiten den zweiten Zug, die dritten den dritten Zug usw. Wenn alle einmal durch waren, begann die Reihenfolge von vorne. Die beiden Gruppen setzten sich wie folgt zusammen:
Gruppe A
Ingo Meirick
Kevin Woll
Ralf Dachwitz
Philipp Lenemann
Abhinav Sinha
Gruppe B
Klaus Haverkamp
Hans-Jürgen Weyer
Frans Hodenius
Anush Haroutiunian
Manuel Frohn
Kurz nach Beginn gesellte sich zu meiner Gruppe B noch Sascha Seibt, so dass Gruppe A aus fünf und Gruppe B aus sechs Spielern bestand.
Die erste Herausforderung lag jedoch außerhalb des Schachbretts. Unser Gast Abhinav spricht nur Englisch und Anusch nur Holländisch. Manuel hatte sogar ein Lateinbuch dabei, man weiß ja nie ... Doch kam es keineswegs zu einer babylonischen Sprachverwirrung; mit vereinten Kräften konnte jedem die Regeln erklärt werden.
Dann ging es los. Am Anfang war es noch leicht. Die ersten Züge gingen jedem rasch von der Hand. Doch bald musste der ein oder andere (naja, eigentlich waren es immer dieselben) länger nachdenken. Hinter ihm kam es dann zu Staus und Gedränge. Wir hätten die Bretter weiter auseinander stellen sollen. Meines Wissens nach kam es aber nicht zu Verletzungen. Und schließlich ist es ja auch ein erhabenes Gefühl, wenn der halbe Verein sich um einen drängt und darauf wartet, dass man endlich seinen Zug macht. Wer würde ein solches Gefühl nicht genießen und auskosten? Leider kam ich nur alle sechs Züge dran. Und so habe ich keine Ahnung, wieso wir am Brett 1 plötzlich eine Figur weniger hatten. Aber wir haben noch lange gekämpft. Am nächsten Brett kam es zu einer strategischen Auseinandersetzung. Aber nicht zwischen den beiden Gruppen, sondern zwischen zwei Spielern meiner Gruppe. Mir war völlig klar, dass der König nach d3 gehört, während Klaus unbedingt den Springer dahin ziehen wollte. Natürlich habe ich das nach besten Kräften vereitelt und jedesmal den Springer wieder weggezogen. Dass wir dann diese Partie gewannen, während der Springer über d3 wanderte (ich konnte nicht mehr rechtzeitig eingreifen), war wirklich reiner Zufall.
Während der Durchgänge waren Beratungen untersagt. Sogar ich habe mich mehrmals daran gehalten. Stattdessen wurden die Partien dreimal unterbrochen, um die Stellungen gemeinsam zu analysieren, Fallen zu erkennen und Pläne den Gruppenmitgliedern einzuprägen. Allerdings war meine Gruppe hier eindeutig im Nachteil, wies sie doch die beiden einzigen Raucher auf. Diese nutzten dann die Unterbrechungen nicht für das gemeinsame Beraten, sondern für eine Zigarettenpause. Wenn die Pausen dann zu Ende waren, kamen die beiden Raucher teerseligen Blicks wieder rein, hatten aber keine Ahnung von unseren Plänen. Ein echtes Handicap. Unser zweites Handicap lag nicht in unserer Mannschaft, sondern in der Gruppe A: Ingo Meirick! Die gegnerische Gruppe spielte nach der Devise: "Ist doch egal, was wir ziehen. Ingo haut uns schon wieder raus." Doch hier sprang uns das Schachglück zur Seite. Nach dem zweiten Bier hatte unsere gegnerische Gruppe zunehmende Schwierigkeiten, die Reihenfolge ihrer Spieler einzuhalten. Die immer wieder entstehende Verwirrung, wer denn nun am Zuge sei, nutzte Philipp aus, um sich vorzupfuschen. Uns war es gleich: Je häufiger Philipp sich vorpfuschte, um so seltener kam Ingo dran.
Nachdem wir am 1. und am 3. Brett unsere Partien verloren und am 2. Brett gewonnen hatten, kam noch der Gewinn am 4. Brett hinzu. In Zeitnot des Gegners schlug eine tolle Kombination (ja, ich bin sicher, dass ich es war, der die Anfangszüge auf´s Brett gezaubert hat) großartig durch. Der Wettstreit endete also 2 - 2 unentschieden - nach hartem Kampf, nach Gedränge, Vorpfuschen, Einstellern, Raucherpausen, Zeitnot, Wettstreit der Ideen, langem Überlegen und vor allem nach viel Spaß und Kurzweil! Wiederholung zugesagt!


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Burgfest
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 31.05.2018 um 12:56
Am Sonntag sind wir von 11 bis 18 Uhr mit einem Schach-Stand beim Burgfest dabei. Mitglieder, die bei der Standbetreuung helfen möchten, können sich heute beim Vereinsabend (oder per-E-Mail) per mir melden. Alle Schachfreunde sind selbstverständlich als Besucher willkommen. Man findet uns auf der Kleikstraße vor dem Geschäft Bürobedarf Breuer, gegenüber Zeeman.
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Euregio-Cup: Espen Vize
Geschrieben von Oliver Schreyer am 30.05.2018 um 23:21
Am Pfingstsonntag fand das siebte und letzte Turnier der Euregio-Jugendturnierserie in Klimmen statt (Ausrichter SV Voerendaal).
Im Euregio-Cup mit den etwas jüngeren Spielern kämpfte Espen um die Wiederholung seines Vorjahrssieges, musste sich aber diesmal seinem bis dato punktgleichen Konkurrenten geschlagen geben. Der 2.Platz unter den 22 Teilnehmern ist natürlich aller Ehren wert. Unser ehemaliges Vereinsmitglied Robin schaffte es ebenfalls aufs Treppchen - 3.Platz. Die beiden holten (zusammen mit Robert's jüngerem Bruder, der ein Turnier mitspielte) soviele Punkte, dass es in der Mannschaftswertung für Rang 2 hinter DJC Stein reichte.
An der etwas stärkeren Euregio-League nahmen ebenfalls drei Herzogenrather teil, allerdings nur sporadisch. Am Sonntag spielte Manuel mit und erzielte 3/5, womit er in der Endabrechnung ebenso wie Robert bei 5 Punkten aus 2 Turnieren landete. Noah spielte 4 Turniere und holte 7 Punkte.
Alle Ergebnisse beim SV Voerendaal
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Saisonrückblick 2017/18 auf die Mannschaftskämpfe
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 23.05.2018 um 18:44
Der Schachverein Herzogenrath kann zufrieden auf die zu Ende gegangene Saison zurückblicken. Erstes Ziel der I., II. und III. Mannschaft war der Klassenerhalt. Dieses Ziel wurde jeweils sicher erreicht. Ziel der IV. war wie üblich, Wettkampferfahrung zu sammeln. Durch den Spieleraustausch mit der SV Heerlen konnten wir drei zusätzliche niederländische Spieler aufstellen; dies kam beiden Vereinen zugute (im Gegenzug spielten Oliver, Hans-Jürgen und Klaus erfolgreich für Heerlen).

I. Mannschaft: SVM Verbandsklasse West, 6. Platz (von 12), 14:8 MP, 48:40 BP, 183 WP.
Im Vergleich zur Vorsaison nahmen wir Arjan (Heerlen) und Luca (aus der III.) in den Kader auf. Das hatte zur Folge, daß wir nur in vier Partien Ersatzspieler aus der II. und III. aufstellen mußten (in der letzten Saison brauchten wir 18 Ersatzspieler-Einsätze). Beide waren (mit 5,5/9 bzw. 6,5/10) auch als Punktesammler wertvoll. Trotzdem begann die Saison durchwachsen mit drei Siegen gegen Abstiegskandidaten (zwei Mal knapp, einmal hoch) und zwei Niederlagen (überraschend deutlich gegen Pulheim, knapp gegen PTSV). So empfingen wir mit 6:4 Punkten auf dem Konto in Runde 6 den hohen Favoriten aus Alsdorf. Es wurde der Höhepunkt der Saison aus Herzogenrather Sicht. Wir konnten den Alsdorfern die einzige Niederlage beibringen, und das auch noch deutlich (5,5:2,5). Für unsere Gegner war das nur ein Schönheitsfehler, sie wurden dennoch ungefährdet Erster und steigen auf. Für uns bedeutete das aber praktisch (wenn auch noch nicht rechnerisch) den Klassenerhalt. Zwar folgte umgehend in der nächsten Runde ein Dämpfer (3,5:4,5 gegen Kerpen), aber nach drei weiteren Siegen hatten wir vor dem letzten Spiel noch die Chance auf Platz 3 (diesen hatte ich nach Runde 8 als aktualisiertes Saisonziel proklamiert). Dieser Plan ging zwar nicht auf, aber das nahmen wir gelassen und „der Saisonabschlusskuchen schmeckte“ trotzdem. Zu unserer Saisonabschlusswanderung treffen wir uns dann noch voraussichtlich im Juli. Zu nennen ist noch unser erfolgreichster Punktesammler: dieser Titel ging einmal mehr an Ingo, wobei seine Leistung in diesem Jahr noch stärker war als in den vorherigen: er erkämpfte 8,5/10 Punkte und den zweiten Platz in der Topscorer-Liste. Tabelle

II. Mannschaft: ASVb-Bezirksliga, 5.Platz, 7:9 MP, 30:34 BP, 121 WP

Der II. Mannschaft stand Mekki nicht mehr zur Verfügung (Vereinswechsel), dafür war Paul aus Heerlen neu im Kader. Da nur neun Mannschaften in der Bezirksliga antraten, war in jeder Runde eine Mannschaft spielfrei. Die II. traf das gleich in der ersten Runde beim ASVb-Gemeinschaftsspieltag. Am zweiten Spieltag gelang ein 4:4 gegen die stark eingeschätzten Eilendorfer (die jedoch für mich völlig unverständlich am Ende den vorletzten Platz belegten). Dabei zeigte Guideon eine Glanzpartie am Spitzenbrett. Im Lokalderby in Kohlscheid wurde souverän der erste Sieg eingefahren (4. Runde). Der zweite folgte in Runde 6 beim späteren Absteiger PTSV II. Damit waren die Abstiegssorgen glücklicherweise ausgeräumt, denn in den nächsten Runden hatte Mannschaftsführer Walter massive Probleme, seine Mannschaft an die Bretter zu bekommen: in Baesweiler verlor man mit zwei kampflos abgegebenen Partien. Es folgten noch zwei Unentschieden und am Ende ein Mittelfeldplatz. Eine hervorragende Saison spielte erneut Achim, der zum zweiten Mal in Folge die interne Punktesammlerwertung gewann (5,5/7 nach 5/7 in der letzten Saison). Zweiter wurde wie in der Vorsaison Walter (4,5/8 ). Tabelle

III. Mannschaft: ASVb-Kreisliga, 6.Platz, 8:10 MP, 32:40 BP, 131 WP
2016/17 wurde die III. Mannschaft mit vier Punkten Vorsprung Meister der 1. Kreisklasse. Als Aufsteiger durfte sie daher in dieser Saison in der Kreisliga spielen, in der ein anderer Wind weht. Nicht nur sind die Gegner stärker, es werden auch acht Spieler pro Spieltag benötigt. Luca wurde vom Spitzenbrett in die I. Mannschaft abgezogen, dafür verstärkten Anush (Heerlen) und Alva (aus der IV.) den Kader. Die ersten beiden Runden verhießen nichts Gutes für die Mission Klassenerhalt: Wir hatten die Verfügbarkeit der Spieler offenbar falsch eingeschätzt: in der ersten Runde blieben zwei, in der dritten sogar drei Bretter unbesetzt. Natürlich kann man so keine Punkte gewinnen, und für die aufrechten Kämpfer sind solche Mannschaftskämpfe kein Vergnügen. Ab der dritten Runde wurde es dann besser: Mit acht Spielern erkämpften wir ein 4:4 gegen Brand II, und in den folgenden Runden mußten wir nur noch zwei Mal jeweils ein Brett freilassen (in Runde 4 gewannen wir in Unterzahl in Stolberg, in Runde 8 – Kalterherberg - konnte der Ausfall nicht kompensiert werden und wir verloren mit 3,5:4,5 [14:17]). Mit drei Siegen in den Runden 4, 5 und 7 und zwei Unentschieden konnte unsere Dritte dann doch noch ihre Kreisliga-Tauglichkeit unter Beweis stellen. Wenn wir von Anfang an komplett antreten, sollten wir in der nächsten Saison auf den vorderen Plätzen mitspielen. Erfolgreichster Punktesammler war Ralf mit 5,5/9 vor MF Kevin (5/9).Tabelle

IV. Mannschaft: 2. ASVb-Kreisklasse, 9. Platz, 5:13 MP, 14,5:20,5 BP, 58 WP
Erfolgreichster Spieler war Robert mit 5/8 Punkten. Manuel erreichte 3,5/6. Moritz bestritt fünf Partien, während wir unsere anderen Jugendtalente seltener am Brett sahen wegen der Terminüberschneidung mit Fußball bzw. Handball. In der vierten Runde gelang ein Sieg (gegen Hörn III), in der siebten ein Unentschieden (gegen Baesweiler IV), hinzu kam ein kampfloser Sieg in Runde 9. Einen Wettkampf mußten wir wegen Spielermangels leider absagen. Tabelle
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Rundenbericht aus Fourmies
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 23.05.2018 um 17:31
Nachdem ich im letzten Jahr einem Camping-Ausflug mit Fußballern den Vorzug gab, zog es mich in diesem Jahr zu Pfingsten wieder nach Fourmies zur 42. Auflage des Opens (über meine Verbindung zu diesem Open seit 1986 habe ich vor zwei Jahren hier berichtet). Elo-Favorit war diesmal der aserbaidschanische Großmeister Eltaj Safarli (Elo 2657). Aus Deutschland waren nur zwei weitere Stammspieler, aus Siegen bzw. Erkelenz, am Start. Am ersten Tag konnte ich zufrieden sein: sowohl mit der technischen Verwertung meines Mehrbauern in Runde 1 als auch mit dem Schwarzremis gegen einen deutlich höher gesetzten Spieler in Runde 2. Der zweite Tag wurde ein Desaster, obwohl (oder weil) ich ihn optimistisch begann. In Runde 3 führte mein Opfer aufgrund eines Rechenfehlers nicht zu dem erwarteten klaren Vorteil, sondern nur zu einer hochinteressanten Position, in der drei Ergebnisse möglich waren. Es wurde eine Niederlage. In Runde 4 geriet ich nach unaufmerksamer Eröffnung schnell in Nachteil, konnte mich zum Beinahe-Ausgleich zurückkämpfen, wollte dann zu viel und verlor erneut. In Runde 5 fand ich gegen eine solide Eröffnung meines Gegners keinen guten Plan. Als ich dann in einer Remisstellung noch einen untauglichen Gewinnversuch startete, hätte ich mich über eine dritte Niederlage nicht beklagen dürfen (ich hätte es natürlich trotzdem getan), es blieb jedoch beim Remis. Am dritten Tag gelang mir mit viel Mühe und ein bißchen Glück und Geschick die Schadensbegrenzung in Form von zwei Siegen. Die Spielbedingungen waren wie gewohnt gut; bei sonnigem Wetter ist jedoch die Einstrahlung durch das Hallendach unangenehm (GM Thorsten schützte sich mit einem Strohhut). Die Bedenkzeit für die ersten 40 Züge (90 Minuten plus 30 Sekunden Inkrement) ist in Ordnung und mittlerweile üblich. Für den Rest der Partie bekommt man nur noch 9 Minuten plus 3 Sekunden Inkrement. Wenn man keine Zeitreserven hat, kann man nur noch Züge ausführen, aber nicht mehr rechnen oder Entscheidungen abwägen. Ziel ist natürlich eine planbare, nicht zu lange Rundendauer; dennoch würde ich für ein etwas größeres Inkrement plädieren (auch wenn ich in der letzten Runde davon profitierte).

Endstand Gruppe A:
1. GM Eltaj Safarli [AZE], 6,5/7
2.-8. IM Gabriel Flom [FRA], IM Gabor Nagy [HUN], IM Sebastien Cossin [FRA], FM Adrian Roos [BEL], GM Sebastien Feller [FRA], Vincent Schmit [FRA], GM Thorsten Haub [GER], alle 5,5/7
43. Klaus Haverkamp [GER] 4/7 (+3=2-2)
73. Jean Lucas [FRA] 3/7 (+2=2-3)

7 Runden Schweizer System, 110 Teilnehmer, 4 GM, 7 IM. Grille américaine
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Schach beim Familientag
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 23.05.2018 um 17:29
Am 13. Mai waren wir beim Familientag auf dem Abenteuerspielplatz vertreten. Optimistischerweise hatte ich keinen Pavillion, sondern nur Tische und Bänke bestellt. Am Vormittag regnete es jedoch leicht, aber beständig; daher war es gut, daß wir uns auf Vorschlag der Veranstalter einen Pavillion mit dem Bastelangebot der Flüchtlingshilfe teilen durften. Zwei junge Migranten nutzten die Gelegenheit, mit uns zu spielen und zeigten dabei respektables Spielverständnis. Unser neuer Plakatständer war erstmals im Einsatz und konnte gleich seine Nässeresistenz unter Beweis stellen. Die Standbesatzung bestand aus Oliver und Klaus. Nachdem sich das Wetter besserte, stellte sich auch reger Betrieb ein. Kinder und Jugendliche, die bereits die Schachregeln kannten, spielten mit uns oder gegeneinander, andere ließen sich die Schachregeln erklären. Auch einige Erwachsene zeigten Interesse. Vielleicht werden wir den einen oder anderen Besucher demnächst einmal bei unserem Vereinsabend sehen, wir haben jedenfalls einige Handzettel verteilt.
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neuer Vereinsmeister
Geschrieben von Turnierleiter am 20.05.2018 um 10:07
Nach 7 Runden in der Vereinsmeisterschaft 2017/2018 führten Oliver Schreyer und Klaus Haverkamp punktgleich die Endtabelle an. Beide hatten gegeneinander remis gespielt und alle anderen Partien gewonnen. Am letzten Donnerstag (17.5.) kam es dann zum Stichkampf mit zunächst 2 Schnellpartien (20 Minuten). Das Reglement sah ggf. eine Verlängerung vor, zu der es jedoch nicht kam. Oliver gewann beide Partien, wodurch der neue Vereinsmeister Oliver Schreyer heißt. Herzlichen Glückwunsch an Oliver, der sich zuletzt vor fünf Jahren in die Siegerliste eintrug. Für Titelverteidiger Klaus Haverkamp blieb der ehrenhafte 2. Platz. Die beiden Schnellpartien waren sehenswert, und Oliver gewann verdient. In der ersten Partie allerdings im wahrsten Sinne des Wortes nur in letzter Sekunde. Als Klaus die Zeit überschritt, hatte Oliver selbst nur noch eine Sekunde auf der Uhr. Die 2. Schnellpartie gewann Oliver durch ein strategisches Figurenopfer, gegen das Klaus bei der begrenzten Bedenkzeit kein Gegenmittel fand.
Durch die Teilnahme von insgesamt zehn Spielern, die ohne Ausfall alle das Turnier zu Ende spielten, stellte die diesjährige Vereins-meisterschaft eine Aufwertung im Vergleich zur letztjährigen dar. Darüber freuen wir uns sehr. Nochmals herzlichen Glückwunsch an den Sieger und auch an den im Stichkampf Unterlegenen, die sich ein hartes Duell geliefert haben.
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Familientag
Geschrieben von Klaus K. Haverkamp am 13.05.2018 um 09:37
Der SV Herzogenrath präsentiert heute von 11 bis 17 Uhr einen Schach-Stand beim Familientag auf dem Abenteuerspielplatz im Broichbachtal.
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Vereinsmeisterschaft zu Ende - aber noch nicht entschieden
Geschrieben von Turnierleiter am 10.05.2018 um 12:28
Mit einem Unentschieden in einer Nachholpartie wurde die letzte Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft beendet. Nach insgesamt sieben Runden Schweizer System (bei 10 Teilnehmern) steht der neue Vereinsmeister aber noch nicht fest. Denn Titelverteidiger Klaus Haverkamp und Herausforderer Oliver Schreyer spielten gegeneinander remis und gewannen alle andere Partien. Beide führen somit die Endtabelle mit 6,5 Punkten an. Nun entscheidet ein Stechen, das am 17. Mai durchgeführt wird. Einen guten 3. Platz erreichte Kevin Woll, dem es jedoch nicht vergönnt war, in seinen Partien gegen die beiden Führenden "Zünglein an der Waage" spielen zu dürfen. Auch Ralf Dachwitz erzielte mit 4 Punkten noch ein positives Resultat, während Frans Hodenius und Willy Fuchs mit ihren ausgeglichenen Endergebnis zufrieden sein dürfen. Die beiden nächsten Plätze gehen mit jeweils 2,5 Punkte an Fred Schmid und Anush Haroutiunian. Wer nun glaubt, dass die beiden Letztplatzierten Hans Paas und Brigitte Kurze Grund hätten, unzufrieden zu sein, täuscht sich. Trotz der Ausbeute von nur einem halben Zähler haben sie tapfer mitgehalten und standen ab und zu vor einer Überraschung. Und gelernt haben wohl alle etwas.
Hier das Ergebnis der 7. und letzten Runde:
Klaus Haverkamp - Anush Haroutiunian 1 - 0
Hans Paas - Oliver Schreyer 0 - 1
Kevin Woll - Brigitte Kurze 1 - 0
Ralf Dachwitz - Willy Fuchs 1/2 - 1/2
Frans Hodenius - Fred Schmid 1/2 - 1/2
Wir freuen uns sehr, dass mit Anush und Brigitte auch zwei Frauen dabei waren.
Somit lautet der Endstand wie folgt:
1. Klaus Haverkamp 6,5 - 0,5
1. Oliver Schreyer 6,5 - 0,5
3. Kevin Woll 5 - 2
4. Ralf Dachwitz 4 - 3
5. Frans Hodenius 3,5 - 3,5
5. Willy Fuchs 3,5 - 3,5
7. Fred Schmid 2,5 - 4,5
7. Anush Haroutiunian 2,5 - 4,5
9. Hans Paas 0,5 - 6,5
9. Brigitte Kurze 0,5 - 6,5
Die einzelnen Rundenergebnisse finden sich in der linken Spalte unter VereinsM.
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SVM: Saisonabschlusspleite
Geschrieben von Oliver Schreyer am 06.05.2018 um 18:54
SVM-Liga West: SV Herzogenrath - Eschweiler SC 3:5 (14:18 )

Ein sicherer Klassenerhalt mit einer stabilen Mannschaft - es war eine gute Saison für Herzogenrath. Heute hätten wir gern auch noch ein wenig gefeiert, aber es sollte nicht sein. Beide Mannschaften mussten einige Stammspieler entbehren, wobei wir mit Topscorer Ingo (8,5/10 am 1.Brett!) und Arjan sicher die größeren Ausfälle zu verkraften hatten, auch wenn unsere Ersatzbank mit Horst und Kevin (Besten Dank!) keineswegs schlecht besetzt war. Irgendwie lief es aber nicht, trotz (oder wegen?) der strahlenden Sonne. Fabian schaffte es nur fast, die windige Eröffnung seines Kontrahenten zu bestrafen - Dauerschach. Luca hatte gar eine Figur eingestellt, erkämpfte aber noch ein Remis (insgesamt eine tolle Saison mit 6,5/10). Das gleiche Ergebnis bei Klaus, der wohl den ganzen Punkt im Endspiel vergab. Horst brachte uns mit einem Kampfsieg im Springer-Endspiel sogar in Führung, aber da standen alle anderen (außer Kevin) schon auf Verlust. Hans-Jürgen geriet im Damen-Endspiel auf Abwege und musste trotz zäher Gegenwehr die Segel streichen. Ich machte meiner verkorksten Saison "alle Ehre", als ich Remis ablehnte, dann in der Zeitnot (meines Gegners) den entscheidenden Fehlzug lieferte und mir nur noch ein Fleißkärtchen für langen Widerstand abholte. Kevin übersah leider eine dicke Gewinnchance und kam am Ende auch nicht über ein Remis hinaus. Am längsten kämpfte Lars mit 2 Minusbauern, am Ende aber auch vergeblich.
Dennoch - mit 7 Siegen bei 4 Niederlagen schauen wir zufrieden auf die SVM-Tabelle und der Saisonabschlusskuchen schmeckte.
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